Antworten auf häufig gestellte Fragen

Es handelt sich um Zusatzstoffe auf Basis von drei Chemikalientypen:
Borsäure (in verdünnter Konzentration – Borwasser) Antiseptikum.
Borax – Zusatzstoff der Waschmittel, Brandschutzvergütung, Düngemittel um den Pflanzen Spurmengen von Bor zu liefern.
Magnesiumsulfat – Stoff für die Brandschutzimprägnierung von Textilien, Düngemittel, Futterzusatzstoff für Wiederkäuer. Die geeignete Kombination dieser Zusatzstoffe in dem Zellulosedämmstoff erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Feuer, Schimmel und Pils und gleichzeitig weist Insekten und Nagetiere ab. Der Zusatz ist im Material gleichmäßig verteilt und dank der speziellen technologischen Vergütung mit den Fasern verbunden. Mit üblichen Mitteln lässt er sich von der Faser nicht mechanisch trennen.
Ja, ein aus den durch Rückzerfasserung des Papiers gewonnenen Fasern hergestellte Dämmstoff dämmt sehr gut. Bei gleichen Dicken sind seine Dämmeigenschaften z.B. mit Styropor, Mineral- oder Glaswolle vergleichbar. Das bedeutet, dass Sie die Dicke des Dämmstoffes nicht ändern müssen, wenn Sie einen gewöhnlichen guten Dämmstoff gegen Climatizer austauschen wollen
Climatizer – Zellulosewärmedämmstoffen werden direkt bei der Herstellung Zusätze beigemengt, die die Degradierung durchs Feuer deutlich verlangsamen. Einfach gesagt, bei Erwärmung über die Temperatur von 120°C verursachen diese Zusätze plötzliches Feuchtwerden und dadurch die Verlangsamung des Abbrennens bis zu dem Maße, dass Konstruktionen, die mit Climatizer befüllt sind, dem Feuer länger widerstehen, als Konstruktionen, die nicht gedämmt sind oder z.B. mit selbstlöschendem Styropor oder Dämmstoffen auf Glasfaserbasis gedämmt sind.

Die zweite, jedoch weniger bekannte Grundeigenschaft der Borsalze ist der Schutz gegen Schimmel, Pilze und kleine Nagetiere. Seit Anfang der Verwendung von Climatizer in Kanada im Jahre 1977 und in der Tschechischen Republik im Jahre 1991 wurde die Senkung des Vorkommens dieser Nagetiere in Objekten nachgewiesen, die mit Climatizer gedämmt sind.
Lange! Der Grundstoff des Climatizer ist eine faserige Substanz, die aus Zellulosefaser und andere aus Papier gewonnene Komponenten gebildet ist. Neben dessen werden anorganische Bor- oder Magnesiumsalze beigemengt, die vorwiegend mineralischen Ursprung sind, eine sehr gute Stabilität haben und gleichzeitig die Faser schützen. Richtig gelagerte Papyrusrollen fand man auch nach 4000 Jahren, ein richtig gelagerter Climatizer hat mindestens die gleiche Chance!
Um die modernsten Trends der Verwendung des Zellulosedämmstoffs ist es immer nützlich ein wenig in die Vergangenheit zu sehen. In der einfachsten Form hat das bei den ersten Höllenmenschen angefangen, die sich in Leder kleideten und sich auf Stroh zu schlafen legten. Weswegen haben sie es gemacht? Einfach deswegen, weil sich isolieren musste und es auf dem natürlichen Wege mit Hilfe von Tier- und Pflanzenfaser gemacht hat. Seitdem sind aber viele Jahrtausende vergangen, bevor dem Menschen eingefallen ist ein Haus zu bauen und seine Wände und Dach mit irgendwelchem Dämmstoff auszufüllen.
Die Problematik des Wassers, das in die Dämmschicht eingedrungen ist oder die Feuchtigkeit, die in der Dämmschicht entstanden ist, muss aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden, die allgemein beinahe für alle Arten der Faserdämmstoffe ohne besondere Imprägnierung und Schutz gelten.
Climatizer plus ist loser Faserdämmstoff, der mit einer Einblasmaschine durch Einblasen eingebaut wird. Es ist notwendig zu unterscheiden, in welche Konstruktion am Bau das Material eingebaut wird.
  • Auf waagerechte Flächen wird das Material mit dem niedrigsten Rohgewicht appliziert.
  • Auf schräge Flächen bei der Ausführung der Dämmung zwischen die Sparren, muss die Materialmenge pro 1m3 auf cca 40 – 60kg erhöht werden
  • Am anspruchsvollsten ist die Befüllung der senkrechten Wände. Dort müssen für jeden m3 55 bis 65 kg Climatizer plus verwendet werden.
Allgemein ist diese Verwendungsart auf Spritzaufträge kalter Dächer und Konstruktionen gerichtet, an denen in den Übergangsperioden bei schnellen Temperaturwechseln Kondenswasser entsteht, das anschliessend abtropft. Diese Problematik kann in zwei Grundbereiche der Spritzauftragverwendung aufgeteilt werden:
  • Spritzaufträge der Dächer, unter denen gedämmte abgehängte Decke installiert ist
  • Spritzaufträge der Dächer, unter denen keine abgehängte Decke installiert ist

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Climatizer plus ist ein Wärmedämmstoff auf Basis der aus holzhaltigem Papier gewonnener Faser. In der Praxis bedeutet es, dass diese Faser meistens im Zeitungspapier zu finden ist. Deswegen ist das Zeitungspapier auch die Hauptquelle für die Herstellung dieses Zellulosedämmstoffes. Der Vorteil ist der einfache Einbau, der durch Einblasen mit der Maschine erfolgt. Das bedeutet, dass er zu jedem Detail kommt, sich dort anschmiegt und eine kompakte Schicht ohne Verbindungstellen bildet. Ferner kann man ihn loben für:
  • Hervorragende Wärmedämmeigenschaften
  • Fähigkeiten eines niedrigen Diffusionswiderstandes und hoher Widerstandsfähigkeit gegen die Luftdurchströmung durch den Querschnitt des Dämmstoffes (ermöglicht gute Ableitung der Feuchtigkeit und dabei wehrt sich die Schicht gegen Durchkälten von der Luftströmung)
  • Restloser Einbau
  • Gleicht hervorragend die Temperatur und Feuchtigkeit aus, wenn es ihm von dem Aufbau der Konstruktion ermöglicht wird
  • Er ist als umweltfreundliches Produkt bereits seit 1994 ausgezeichnet.
Das Einblasen bedeutet Komfort insbesondere für die Kunden. Anstatt des Transportes der Packungen mit dem Plattendämmstoff geht nur ein Verarbeiter durch das Haus. Er zieht den Schlauch durch eine Öffnung, z.B. von einem aufgeklappten Dachziegel. Ein Verarbeiter füllt beim Auto den Dämmstoff aus den Säcken in die Maschine und der zweite bläst die vorgesehenen Stellen mit dem Dämmstoff aus. Die Ausführung der Wärmedämmung der Decke bei einem Familienhaus dauert gewöhnlich 2 bis 6 Stunden je nach Aufwendigkeit der Vorbereitung und Größe des Hauses.
Ja, die Dämmung wird als Dienstleistung ausgeführt, d.h. direkt wir oder einer der von uns geschulten Verarbeiter in der gesamten Republik muss Zugang zum Dachboden haben um dort zumindest teilweise die Decke zu öffnen (wenn es sich um eine hohle Balkendecke handelt). Für den Einbau reicht es eine Platte – Bodenbrett – in der gesamten Dachbodenlänge aufzuklappen. Der Dachboden darf nicht mit Sachen voll verstellt sein. Wir benötigen zumindest ein wenig Platz.
Ja, der Einblasdämmstoff kann zu nachträglichem Dämmen alter Kotten verwendet werden. Bei der Besichtigung wird beurteilt, ob es notwendig ist noch weitere Maßnahmen zu treffen. Zu diesen Maßnahmen gehört die Durchlüftung des Dachbodens oder der Dämmstoffschicht, gegebenenfalls die Wahl des Dämmstoffes Climastone (Einblasfaserdämmung aus Steinwolle) für die umliegenden Bereiche der Kaminkörper und risikobehafteten Durchdringungen von Heißluftheizsystemen. Die Zellulose eignet sich für Bereiche bis zu 105 °C und Climastone kann mit einer Temperatur bis zu 1.000 °C in Berührung kommen.
Das Material kann, aber muss nicht abgedeckt werden. Bei dem Dach eines Bungalows, wo er auf die Decke der Wohnräume aufgeblasen wird, muss der Dämmstoff nicht mehr abgedeckt werden, weil es nicht angenommen wird, dass man diesen Raum betreten würde. Räume, die ab und zu betreten werden oder in denen irgendetwas verstaut wird, kann der Dämmstoff mit einem Stoff abgedeckt und begehbare Stege installiert werden. Für Räume, bei denen eine sofortige oder künftige dauerhafte Nutzung vorgesehen ist, haben wir ein System von Expandern. Es handelt sich um Ständer mit der Höhe der Dämmstoffschicht, die auf den ursprünglichen Boden gestellt werden noch bevor der Boden mit Dämmstoff bedeckt wird. Nach der Verlegung des Dämmstoffs werden auf die Oberseite der Expander begehbare Platten installiert. Wenn wir die Decke befüllen, bleibt der ursprüngliche Boden unverändert.
Ja, gerade hier ist die Zellulose hervorragend, weil sie sehr gut isoliert und im Sommer ihre Speichereigenschafften zur Geltung kommen. Während eines heißen Tages wärmt sie sich nur sehr langsam durch und in kühlerer Nacht gibt sie die Wärme wieder ab. Das Dachgeschoss bleibt so längere Zeit kühl. An das Einblasen des Dämmstoffes muss aber gedacht werden, bevor das Dach fertig ist. Es ist nämlich wichtig den richtigen Schichtaufbau zu verwenden, und zwar sowohl bei der Unterseite Richtung bewohnten Innenraum, als auch nach außen Richtung Dachdeckung. Nach innen sind es die armierten Dampfbremsen (z.B. Intello+ oder DB+), nach außen sind es diffusionsoffene Bahnen, die für den direkten Kontakt mit dem Dämmstoff bestimmt sind oder Holzfaserplatten mit Imprägnierung gegen Wasser. Idealerweise sollte das Dach belüfteten Aufbau haben.